Abenteuer auf vier Rädern: Straße in die Türkei
Unser Botschafter unternahm eine Reise in die Türkei und berichtete uns in diesem Artikel von seinen Erlebnissen:
Unsere Reise in die Türkei begann am 3. August, als drei Freunde zu einer unvergesslichen Expedition aufbrachen. Obwohl wir ursprünglich zu viert sein sollten, sagte kurz vor der Abfahrt eine Person ab und das Abenteuer konnte beginnen. Wir entschieden uns jedoch, uns auf den Weg zu machen, ohne zu wissen, wie viele Herausforderungen uns unterwegs erwarteten.
Gleich zu Beginn unseres Abenteuers, noch bevor wir Polen verließen, nutzten wir eine Seilwinde, um einen kleinen Peugeot herauszuziehen, der ins Schleudern geraten und in ein Maisfeld geraten war. Dieser unerwartete Vorfall weckte nur unsere Neugier, was uns weiter unten auf der Straße noch erwarten würde.

Unsere erste Nacht planten wir in der Nähe der ungarisch-serbischen Grenze, wo wir uns nach einem aufregenden Tag ausruhen konnten. Den nächsten Tag verbrachten wir mit einer Reise durch Serbien. Leider verlor unser Auto auf der Autobahn zweimal die Leistung, was uns Sorgen machte. Zum Glück besuchten wir am nächsten Tag den Service in Sofia, wo die Fehler am Computer überprüft und einige wichtige Sensoren gereinigt wurden, und dann ging es weiter Richtung Türkei.
Die Fahrt durch Bulgarien verlief bis zur türkischen Grenze ohne größere Probleme. Von dort fuhren wir auf einer wunderschönen vierspurigen Autobahn in Richtung Anti-Taurus-Gebirge, wo wir uns mit dem Rest unserer Crew treffen sollten. Schon in den Bergen wurde die Straße kompliziert – aus Versehen fuhren wir zu einem Aussichtspunkt, was uns zwang, nachts weitere 30 Kilometer unter schwierigen Bergbedingungen zurückzulegen.
Leider ist unser Auto auf der Asphaltauffahrt erneut liegen geblieben. Wir hielten an einem Ort ohne Funkempfang oder Kontakt, was mitten in der Nacht in den Bergen besonders stressig war. Nach etwa zwei Stunden kam uns der Rest des Teams zu Hilfe und half uns, den Campingplatz zu erreichen.
Am nächsten Tag ging es nach einer Übernachtung auf über 2.000 m Seehöhe weiter höher hinauf bis auf 3.300 m Seehöhe. Die Aussicht war atemberaubend – das Anti-Taurus-Gebirge zeigte uns seine majestätische Schönheit. Das Abenteuer wurde immer epischer, trotz Problemen mit dem Auto, das regelmäßig überhitzte.

Trotz weiterer Reparaturversuche in der freien Wildbahn blieben die Probleme des Autos bestehen. Schließlich entschieden wir uns, zum nächstgelegenen Hyundai-Servicecenter zu gehen. Vor uns lag jedoch eine Bergkette und ein 30 km langer Asphaltanstieg, den wir in drei Stunden bewältigten. Leider kam das Auto abgeschleppt im Servicecenter an.
In der Werkstatt stellte sich heraus, dass die Wasserpumpe defekt war und ausgetauscht werden musste. Leider war das Teil erst in einer Entfernung von 1.000 km verfügbar, was eine mehrtägige Wartezeit bedeutete. Am Montagabend wurde das Auto repariert, verlor jedoch nach 80 km an Leistung an der Bergauffahrt, so dass wir erneut zur Werkstatt mussten. Die nächste Diagnose war ernster: eine beschädigte Kopfdichtung, deren Reparatur eine Woche dauern sollte.
Da wir unter Zeitdruck standen, kauften wir nach reiflicher Überlegung Rückflugtickets nach Polen. Wir ließen das Auto im Servicecenter und nahmen ein Flugzeug nach Ankara, wo wir zwei Tage verbrachten und dann nach Krakau zurückkehrten.
Jetzt trifft sich das Team in Polen, um einen Monat später wieder das Auto abzuholen. Ist eine Anreise ins Land ohne Probleme möglich? Drückt mir die Daumen! Unser türkisches Abenteuer ist noch nicht vorbei und sein Ausgang ist noch ungewiss.










